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25. August 2014

Fotografin: Anja Niedringhaus

Im Krieg

Die deutsche Kriegsfotografin Anja Niedringhaus ist in Afghanistan erschossen worden. Kurz vor den Wahlen, ausgerechnet von einem Polizisten. Seit über 20 Jahren bereiste sie für die Nachrichtenagentur AP Kriegs- und Krisengebiete. Sie hat gesehen, was Krieg mit Menschen macht.
Ihre Bilder hat fast jeder schon einmal gesehen - und doch kennt man ihren Namen nicht, geschweige denn ihr Gesicht: Seit über 20 Jahren bereist die Fotografin Anja Niedringhaus für die Nachrichtenagentur AP Kriegs- und Krisengebiete. Sie hat gesehen, was Krieg mit Menschen macht. Leichen versucht sie, möglichst nicht zu fotografieren, obwohl es oft unvermeidlich ist.
"Aber das wahre Grauen des Krieges sieht man in den Gesichtern der Überlebenden", sagt sie. Für ihre Reportagen aus dem Irak erhielt sie 2005 den Pulitzer Preis. (Quelle: phoenix.de)
    

Fotograf: Robert Capa

Robert Capa - Kriegsfotograf

Robert Capa war der überragende Fotojournalist des 20. Jahrhunderts. Mit seinen Bildern dokumentierte er fünf Kriege auf drei Kontinenten. Als einziger Fotograf gehörte er bei der Landung in der Normandie 1944 zu den Soldaten, die als erste am Omaha-Beach an Land gingen.

Dieser Film ist mit der uneingeschränkten Unterstützung von Capas Bruder Cornell und im Rückgriff auf die Archive des International Institute of Photography sowie der Agentur Magnum entstanden und widmet sich erstmals der Legende Robert Capa.
Der Film verfolgt, wie aus Endre Friedmann, einem jungen jüdischen Mann in Budapest, Flüchtling in Berlin und Paris schließlich Robert Capa wurde. Mit 23 Jahren war er der berühmteste Kriegsfotograf der Welt, er lebte zu Zeiten einer der bedeutendsten und grausamsten Abschnitte der modernen Geschichte. Er fotografierte den spanischen Bürgerkrieg, die japanische Invasion in China, die Schauplätze des Zweiten Weltkrieges in Europa und den ersten Israelisch-Arabischen Krieg. 1954 gab er nach sechs Jahren seine sichere Führungsposition bei Magnum in New York auf und kehrte an die Front zurück, um den Krieg der Franzosen in Indochina zu fotografieren. Dort kam er durch eine Landmine ums Leben.
Im Film zu Wort kommen Capas Kollegen und Freunde. Ihre Zeugnisse und Erinnerungen - manchmal grausam, manchmal romantisch, jedoch immer authentisch - werden durch nahtlos eingefügte Archivaufnahmen, Fotos und Filmsequenzen zum Leben erweckt.

Ein Interview mit Isabella Rosselini, die aus den Tagebüchern ihrer Mutter vorliest, verleiht einen Einblick in die romantische, aber auch letztlich gescheiterte Liebesgeschichte zwischen Ingrid Bergman und Robert Capa. Rosselinis Mutmaßungen, Afred Hitchcock sei durch die Romanze der Beiden zu seinem Thriller "Das Fenster zum Hof" inspiriert worden, werden mit einer Original-Filmsequenz unterlegt, die bezeichnend ist für dieses ungleiche Paar. Steven Spielberg, der sich bei der Anfangsszene von "Der Soldat James Ryan" Bild für Bild auf Capas Aufnahmen von der Landung in der Normandie stützte, weist eindringlich auf die Bedeutung dieser Bilder hin: "Ich tat alles, damit die Bilder vom 6. Juni 1944 genauso aussehen wie die Fotos von Robert Capa. (Quelle: phoenix.de)
    

Fotograf: James Nachtwey

War Photographer - Kriegsfotograf

James Nachtwey ist einer der berühmtesten Kriegsfotografen der Welt. Für den Film "War Photographer" haben Christian Frei und sein Kameramann Peter Indergand den Ausnahme-Fotografen drei Jahre lang bei seiner Arbeit in Kriegsgebieten dieser Welt begleitet.
Unvoreingenommen, mit Distanz und ohne dramatisierende Effekte erzählen Frey und Indergand, wie James Nachtwey unter schier unvorstellbaren Bedingungen seiner Profession nachgeht. "War Photographer" lässt den Zuschauer an der Entstehung von Nachtweys Kriegsfotos teilhaben: Mit dem Blick durch eine Microcam, die auf Nachtweys Fotokamera installiert ist, und durch Indergands Filmkamera erlebt der Betrachter die Suche des Fotografen nach dem richtigen Motiv und das Warten auf den richtigen Augenblick unmittelbar mit.
War Photographer wurde u.a. für den OSCAR nominiert und mit dem Grimme-Preis 2003 sowie dem PHOENIX-Dokumentationspreis ausgezeichnet. (Quelle: phoenix.de)
    

23. August 2014

Yongnuo Blitzgeräte

An den Blitzgeräten von Yongnuo streiten sich die Geister. Wenn man in diversen Foren ließt, schein es schon fast eine Art Religion zu sein, welche Blitze man verwendet. Für die einen kommen nur die original von Canon, Nikon usw. in Frage, für die anderen ist das Preis-Leistung-Verhältnis von Yongnuo unschlagbar.
Ich benutz(t)e die Blitzgeräte von beiden Herstellern Canon wie auch Yongnuo. Als eingefleischter Strobist würde ich mich nicht gerade bezeichnen aber im Laufe der Zeit haben sich so einige Blitze in meiner Fotoausrüstung angesammelt, darunter auch einige von Youngnuo. In Verbindung mit den (Funk-)Fernauslösern ebenfalls von Youngnuo oder dem IR-Auslöser ST-E2 von Canon ist das entfesselte Blitzen wunderbar möglich und wird gerade onLocation von mir gern genutzt.
Für mich war auch das Preis-Leistung-Verhältnis für die Anschaffung ausschlaggebend, mit etwas Glück kann man bei ebay so manches Schnäppchen machen und bei Amazon gibt es nun auch eine große Auswahl. Diese Auswahl ist mittlerweile so groß geworden, dass ich mit der Vielfalt der Geräte und den ganzen Bezeichnungen den Überblick verloren habe. Welcher Blitz ist nur Manuell, welcher kann auch (E-)TTL und welches Gerät hat was für eine Leistung (Leitzahl) usw. 
Dies brachte mich auf die Idee, mir mal alle Yongnuo-Blitze genauer anzusehen und eine Art Vergleich anzustellen. Leider war das gar nicht so einfach wie anfangs gedacht. Zum einen gibt es für die älteren Geräte kaum noch Infos und selbst bei den aktuellen Geräten unterscheiden sich teilweise die techn. Daten von Anbieter zu Anbieter. Zum anderen sind die Informationen in meiner Aufstellung zum Teil unvollständig und eine Gewähr auf die Richtigkeit der Daten kann auf keinem Fall gegeben werden.


Wer also weitere Hinweise, Informationen zu den o.g. Geräten hat, kann mir diese gern zukommen lassen. Ich versuche die Tabelle auch auf andere Hersteller auszuweiten und aktuell zu halten. Dies soll jetzt erstmal der Anfang sein...

20. August 2014

Luftbild mit Quadrocopter

Als Hobbyfotograf mit einer großen Affinität zur Technik haben mich die Luftbildaufnahmen und Videoflüge von den kleinen Drohnen bzw. Multicoptern die man jetzt so überall im Internet findet sehr begeistert.
Nun hatte ich die Gelegenheit bei so einem Flug dabei zu sein. Das Motiv sollte die Elstertalbrücke bei Jocketa sein. Mit meinen alten Freund Frank und seinem Quadrocopter Phantom II ging es am letzten Samstag auf zum Flug. 
Für mich war es erstaunlich wie stabil der Copter durch das integrierte GPS in der Luft bleibt. Trotzdem bedarf es für die Steuerung der Drohne einiges an Übung, besonders wenn es eng wird an Bauwerken, Bäumen usw. Da der von uns verwendete Copter kein Videosignal zurück gibt ist es mehr ein "Blindflug" und mal sollte den Bild- und Blickwinkel der montierten Kamera schon genau kennen um auch die Aufnahmen zu bekommen die man sich vorgestellt hat. Schwierig war es für mich auch zu erkennen in welcher Richtung überhaupt die Kamera steht, da es von unten bei größeren Höhen kaum zu sehen ist.
Alles in Allem eine feine Sache, mit Aufnahmen aus Perspektiven die man so nicht kennt...