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12. April 2013

Fotograf: Harald Hauswald

Architekturstudien und Gesichter, der Soli-Basar auf dem Alex oder eine Straße in Halberstadt - die berührenden Bilder von Harald Hauswald aus der Noch-DDR liegen jetzt in einem Fotoband, erschienen bei Lehmstedt, vor. Darin zeigt sich der Mitbegründer der Foto-Agentur "Ostkreuz" erneut als einfühlsamer Beobachter mit Sinn für Komik - und als ein Meister der Farbfotografie.

"Ferner Osten - Die letzten Jahre der DDR" - so nennt sich der neue Fotoband von Harald Hauswald, der gerade im Leipziger Lehmstedt Verlag erschienen ist. Und wirklich. Betrachtet man diese Fotos wirken sie so weit weg. So fern. Aus einer Zeit, die es so nie gegeben haben kann. 
Es sind Architekturstudien und es sind Gesichter. Da ist der Soli-Basar auf dem Berliner Alexanderplatz, da ist eine Straße in Halberstadt, da sind der Holzschnitzer mit seinem Jesus aus der Oberlausitz und da sind die Kohlenmänner aus dem Oderbruch. Alltag, die müde Farbigkeit der "Noch-" DDR festgehalten auf Kodak-Farbfilm. (Quelle: www.mdr.de)